Ausweise und andere Journalisten-Krankheiten
Freitag, 7. Dezember 2007 • Rubrik: Krimskrams
Aktuell tobt ein Streit um die Zukunft des von uns Journalisten heiß geliebten Presseausweises. Das ist insofern auch für Nicht-Journalisten interessant, als damit auch die Frage zusammenhängt, wer denn Journalist ist und wer nicht. Wir erinnern uns: Gelegentlich meinen Menschen, große Gegensätze zwischen Journalisten und Bloggern aufbauen zu müssen. Da lesen sich dann solche Sätze natürlich besonders schön:
Die Pressefreiheit ist ein Jedermannsrecht. (…) Blogger mit journalistischem Anspruch sind im juristischen Sinn also auch „Presse“.
So schreibt das Burkhard Schröder in Telepolis in einem übrigens sehr lesenswerten Artikel über das aktuelle Gezerre um den Presseausweis. Und man sieht vor seinem inneren Auge schon, wie manchem Verbandsvertreter die Zornesröte ins Gesicht steigt. Lustige Vorstellung, früh am Morgen.
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Zitat des Tages
Donnerstag, 24. Mai 2007 • Rubrik: Netz, Sage und schreibe
„Open Source ist ja jetzt in aller Munde, seit man es umgetauft hat in Web 2.0.“
Markus Beckedahl im „Küchenradio“ vom 23.5.2007 (ungefähr bei 3:50 min.) zu den Aktivitäten seiner Firma „newthinking communications“.
(Eigentlich gibt es hier keine Rubrik namens „Zitat des Tages“ oder so. Aber Aphorismen wie dieser wären es wert.)
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My Generation
Mittwoch, 23. Mai 2007 • Rubrik: Kurios, Lalalalalaaaah., Mediengedöns
Junge, aufstrebende Musiker muss man unterstützen, vor allem wenn sie was zu sagen haben… Diese kleine Combo hat ganz offensichtlich eine politisch-soziale Botschaft. Die Art, wie sie sie verbreitet, ist ausgesprochen sympathisch und ein schönes Beispiel dafür, wie man sich YouTube & Co. für die eigene PR zunutze machen kann.
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P**cast
Dienstag, 17. Oktober 2006 • Rubrik: Krimskrams
Der Kampf gegen falsch verstandenes Markenrecht und Unwissenheit ist sicher einer gegen Windmühlen. So stutzt und lächelt man im ersten Moment, wenn man – wie zum Beispiel jetzt im Tages-Anzeiger – liest, dass da einer den Begriff „Podcast“ durch „Netcast“ ersetzen will. (more…)
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Friedensnobelpreis
Samstag, 14. Oktober 2006 • Rubrik: Netz, Stammtisch, Werbung
Der Friedensnobelpreis 2006 geht nach Bangladesh. Genauer gesagt: An Mohammad Yunus, den Gründer der Grameen Bank. Der hat interessanterweise nicht nur ein paar interessante Ideen zur Armutsbekämpfung, sondern auch einiges zu Deutschland zu sagen – in einem Audio-Interview des ZDF-Projekts „Träumen für Deutschland“. Hörenswert.
