T.R.F.K.A.P.O.Y., W.C.B.C.S.M.B.G.D.N.L.T.

Sonntag, 22. Mai 2005 • Rubrik: IRL, Sage und schreibe, Stammtisch

Nicht, dass es die „Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien“ erst seit gestern gäbe… Aber gestern Abend hat der geneigte Grand-Prix-Zuschauer Eurovision-Song-Contest-Zuschauer eine Menge Spaß mit diesem Staatsgebilde gehabt: „Former Yugoslav Republic Of Macedonia, two points – Ex-République Yougoslave de Macédoine, deux points“. Man hatte den Eindruck, als hätten bei der Punktevergabe Dutzende Moderatoren in den jeweiligen Ländern und der arme Kerl in Kiew, der das Ganze auf Französisch übersetzen musste, ernsthafte Schäden am Sprechapparat davon getragen. Das schlimmste aber ist: Die Mazedonier können gar nichts dafür. Schuld ist ein Streit mit Griechenland über die Bezeichnung „Mazedonien“, die Griechenland für einen Teil des eigenen Territoriums reklamiert. Aber nachdem Griechenland ja nun gewonnen hat, könnten die doch mal ein bisschen Größe zeigen, oder? Also liebe Griechen: Bitte tut was! Dieser Ländername ist einfach unpraktisch! Und allen Mazedoniern sei zugerufen: Wenn schon so eine Bezeichnung für ein Land nötig ist, dann überlegt euch doch was richtig cooles, so wie Prince damals! Ich schlage also als künftige Bezeichnung für Mazedonien vor: „The Republic Formerly Known As Part Of Yugoslavia, Which Cannot Be Called Simply Macedonia Because Greece Does Not Like That“, was sich auch praktisch mit „T.R.F.K.A.P.O.Y., W.C.B.C.S.M.B.G.D.N.L.T.“ abkürzen lässt. Das hätte wahre Größe.

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Traumjob

Samstag, 14. Mai 2005 • Rubrik: IRL, Mediengedöns

Der Job als Tester bei der Stiftung Warentest muss eine zweischneidige Sache sein. Mal muss man sich absolut kindisch benehmen und bekommt es mit eher unappetitlichen Aufgaben zu tun, mal offeriert die Arbeit absolute Hochgenüsse: Denn wer kann schon von sich behaupten, dienstlich größere Mengen an Eis vertilgen zu dürfen? Aber wahrscheinlich müssen die gleichen Tester beim nächsten Mal irgendwelche Fitnessgeräte unter die Lupe nehmen – als Ausgleich.

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Mäuschen sein? Ach nöööö, lieber nicht…

Samstag, 15. Januar 2005 • Rubrik: IRL, Kurios

Wir sind alle irgendwie neugierig. Manchmal würde ich zum Beispiel gerne mal bei der Stiftung Warentest einen Blick hinter die Kulissen werfen. Denn gelegentlich fragt man sich einfach: Wie um Himmels willen testet man das? Müssen wir uns das z.B. wirklich so vorstellen, dass Heerscharen von hochqualifizierten Fachkräften wochenlang in der Redaktion auf dem Boden rumkrabbeln und alle nur erdenklichen Arten von Kinderspielzeug ausprobieren? Oder nehmen die die Sachen einfach mit heim, um ihre Sprösslinge damit zu beglücken und führen dann genaustens Buch über das weitere Schicksal der Spielsachen? Oder Renten- und Lebensversicherungen: Haben die Tester da eine Zeitmaschine, mit der sie überprüfen können, wie pünktlich und zuverlässig die Versicherung zahlt und ob es sie in 25 Jahren überhaupt noch gibt?
Wäre schon schön, wenn man da mal Mäuuschen sein könnte. Aber nur manchmal! Denn bei bestimmten Dingen will ich lieber nicht wirklich wissen, wie die Testergebnisse zustande kommen. Aktuell zum Beispiel, wenn es um Babywindeln geht… ;-)

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