Archiv der Kategorie 'Sage und schreibe'
Des Internet
Freitag, 11. August 2006 • Rubrik: Netz, Sage und schreibe
Manchmal stoßen einem Sätze auf. Manchmal sind es auch nur einzelne Wörter. Wenn ich zum Beispiel so was zum Frühstück lese wie hier (in einem älteren Artikel bei Spiegel Online), dann ist das schlecht:
„Unzählige neue Websites, die sich der kollaborativen Möglichkeiten des Internet bedienen, sind in den letzten Jahren entstanden.“
Der Satz tut keinem weh. Ich aber sitze da und werde zur Schlange. Sssssss. (more…)
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Total fertig
Montag, 12. Juni 2006 • Rubrik: IRL, Sage und schreibe
Ich mag Werbung. Man erinnere sich an die Mey-Möpse. Die mehr oder weniger neuen Radiospots von Microsoft allerdings, die mag ich nicht. Die kann man nicht mögen, denn man versteht sie nicht. Die Microsoft-Spots bewerben „Software für das people-ready business“. „People-ready business“? Ich muss das nicht verstehen, aber als gute Journalistin recherchiere ich eben – schlauer bin ich danach allerdings auch nicht. Nur fertig – mit der Welt und mit Microsoft sowieso.
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Easy going bei vinzenzmurr
Donnerstag, 13. April 2006 • Rubrik: IRL, Sage und schreibe
München ist schon eine echt hektische Stadt. Alle total gestresst hier. Umso besser, dass es Unternehmen gibt, die alles gaaanz langsam angehen lassen. Die Metzgereikette Vinzenzmurr zum Beispiel: Die verkauft „Cole Slow“. Gaaanz langsamen Krautsalat.
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Keine Grammatik-Garantie
Donnerstag, 13. April 2006 • Rubrik: Mediengedöns, Sage und schreibe
Schon das mit der Hitgarantie ist ja beim Münchner Radiosender Gong 96,3 so eine Sache… Aber zumindest sind die Gongis so vernüftig, nicht auch noch eine Grammatik-Garantie zu geben, denn dieses Versprechen könnte so manche(r) Moderator(in) nicht einhalten. Kostproben gefällig? Bitteschön: „… die Bayern lernen jedem Gegner das Fürchten“ und „an Ostern feiern wir die Auferstehung Jesus Christus“. Wie sagte schon unser Ede? „Wir müssen den Kindern mehr Deutsch lernen“.
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Leckerbissen für Sprachwissenschaftler
Montag, 10. April 2006 • Rubrik: Kurios, Sage und schreibe
Ausnahmsweise heute mal ein Buchtipp, eigentlich mehr ein Surftipp: „The Meaning Of Tingo“ von Adam Jacot de Boinod. Normalerweise ist das hier nicht der Platz für solche Empfehlungen, schon allein weil diese schon ein paar Wochen alt ist und auch schon gedruckt wurde. Aber das Thema ist absolut spannend für Menschen, die sich mit Sprache beschäftigen, und das Buch klingt vielversprechend. Interessant ist an diesem Beispiel aber auch, wie so ein Buchprojekt im Netz fortgesetzt werden kann. Noch ist das begleitende Blog zwar klein, aber erfreut sich reger Beteiligung in den Kommentaren. Gerade bei einem dermaßen aufwändigen Thema wie vergleichender Sprachwissenschaft (um nichts anderes handelt es sich im Prinzip bei dem, was Adam Jacot de Boinod da treibt) ein guter Ansatz, um die Forschungsarbeit fortzuführen – ganz einfach vom heimischen Schreibtisch aus. Wenn der Autor das durchhält, dann schreibt sich das nächste Buch quasi von selbst.
