Unterschichtenfernsehen

Administrator, Donnerstag, 10. März 2005, 9:30 Uhr • Rubrik(en): Krimskrams

Nachdenkliche Worte sind da heute in der Zeit zu lesen: Christoph Amend bringt uns das „Unterschichtenfernsehen“ näher. Nachdenklich deshalb, weil er die These nährt, dass wir „Medienleute“ möglicherweise selbst schuld sind an der Quotenfixierung nach dem Prinzip Masse statt Klasse – und nicht etwa, wie eine beliebte Legende in den Redaktionen sagt, die Werbeindustrie. Zumindest scheint hier ein Umdenken einzusetzen, wenn man dem Artikel glauben schenken mag. Ob das tatsächlich einer allgemeinen Stimmung entspricht, sei nun mal dahingestellt. Auf jeden Fall ist es ein prima Plädoyer gegen den Trash. Ob das wohl gehört wird?

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