Überall-Fernsehen und lokale Infoanbieter

Titus, Freitag, 25. Mai 2007, 8:34 Uhr • Rubrik(en): Mediengedöns, Netz

Ein interessantes Interview gibt’s bei Beet.TV: Wie verändert sich Fernsehen in Zeiten von Videoportalen und Video on Demand? US-Fernsehblogger Steve Safran meint: Die Sender können nicht mehr darauf warten und vertrauen, dass die Zuschauer zu ihnen kommen, sondern sie müssen ihre Inhalte zu den Zuschauern bringen - auf allen Wegen, die sie zur Verfügung haben, also inklusive eigener Website, YouTube und Co. Und er meint: Die Zeitungsverlage hätten das Prinzip schon verstanden und würden immer mehr zu „lokalen Informationsanbietern“ („local information providers“), die multimedial produzieren und ihre Reporter mit Kamera und Laptop losschicken. Das ist eine recht optimistische Einschätzung, die für die USA möglicherweise auch zutrifft – hierzulande ist die Sache mit den „lokalen Informationsanbietern“ wohl eher noch im Experimentierstadium.

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