Das das jemand ließt
Titus, Mittwoch, 21. März 2007, 8:39 Uhr • Rubrik(en): Mediengedöns, Sage und schreibe
Fehler passieren. Wer viel schreibt, vertippt sich auch mal. Deswegen gab’s in guten Redaktionen mal so was wie ein Vier-Augen-Prinzip. Doch auch zwei Augen sollten so was vermeiden können:
Wie auch immer, der Gute gehört einer Spezies an, (…) von der man sonst nur ließt, das sie vor allem Russland und Südostasien bewohnt (…).
Gefunden bei Spiegel Online am 21.3.2007
Keine Frage: Das Wort „ließt“ existiert. Deswegen hat die Rechtschreibprüfung wahrscheinlich auch nicht gemeckert. Aber es ist die Vergangenheitsform von lassen: „Du ließt schlecht korrigierte Artikel ins Netz stellen.“ Und das „das“? Nun ja, leider sehr beliebt. Dass (sic!) das noch keine Rechtschreibprüfung hinbekommt, ist traurig. Noch trauriger ist allerdings, dass man als Leser morgens mit so was belästigt wird. Mich persönlich ärgert so was in der Regel dermaßen, dass ich nicht weiterlese.
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3 Kommentare zu diesem Eintrag:
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paul
am 6. Oktober 2008 um 21:12 Uhr.
spießßßßßeeeeerrrrrrrrr
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Titus
am 18. Oktober 2008 um 11:49 Uhr.
Ja. In dem Punkt schon. Und ich bin auch noch stolz drauf, dass ich die deutsche Sprache und vor allem Schreibe halbwegs beherrsche.
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Avenue
am 10. November 2008 um 12:05 Uhr.
Die Vergangenheitsforum von „lassen“, heißt „ließ“. Ohne „t“
Lesen, wird mit weichem „s“ gesprochen und „ließt“ mit scharfem „s“, also „ß“.
Es war schon immer ein Fehler, „ließt“ als „liest“ mit „s“ zu schreiben!
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spießßßßßeeeeerrrrrrrrr
Ja. In dem Punkt schon. Und ich bin auch noch stolz drauf, dass ich die deutsche Sprache und vor allem Schreibe halbwegs beherrsche.
Die Vergangenheitsforum von „lassen“, heißt „ließ“. Ohne „t“
Lesen, wird mit weichem „s“ gesprochen und „ließt“ mit scharfem „s“, also „ß“.
Es war schon immer ein Fehler, „ließt“ als „liest“ mit „s“ zu schreiben!
