Monatsarchiv für Juni 2005

Schöner podcasten

Mittwoch, 29. Juni 2005 • Rubrik: Mediengedöns, Netz

O.k., der Titel verwirrt. Denn eigentlich geht’s nicht um schöneres Podcasten, sondern darum, wie man Podcasts noch schöner empfangen kann. Für die Nutzer eines iPods dürften mit iTunes 4.9 nämlich die Tage von iPodder und Co. gezählt sein. Die Software kann das jetzt selber, über den iTunes Music Store (iTMS) kann man direkt zahlreiche Podcasts abonnieren. Wer selber über iTMS seine Podcasts anbieten will, kann direkt die URL zu seinem Feed eingeben.
Außerdem hat Audible.com angekündigt, künftig auch Podcast-Abos zu verkaufen (via iPodFun.de). Man braucht nicht viel Fantasie und noch weniger Optimismus, um zu prognostizieren, dass das alles zusammen die ganze Podcasting-Geschichte etwas aus der Freak-Ecke herausholen wird. Ob das ein Vorteil ist, wird sich zeigen. Auf jeden Fall ist es erst mal spannend.

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Buntes Geblogge

Montag, 13. Juni 2005 • Rubrik: Mediengedöns, Netz

Aha, jetzt also auch die Bunte. Hat sich wohl herumgesprochen, dass Bloggen irgendwie wohl angesagt ist, deswegen glänzen jetzt ein paar Sternchen (bislang exakt drei: Eva Padberg, Nova Meierhenrich und Regina Halmich) mit ihren „Starblogs“ bei der Bunten. Klar ist das nicht jedermanns Sache, auch jederfrau fährt vielleicht nicht unbedingt drauf ab. Aber auf alle Fälle eine zielgruppengerechte Umsetzung eines Trends. Als Podcast wäre es natürlich noch interessanter.

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Governator als Podcast

Montag, 13. Juni 2005 • Rubrik: Kurios, Netz, Stammtisch

Ist zwar schon ein paar Tage alt, aber zu wichtig, um es zu verschweigen: Arnold Schwarzenegger gibt’s jetzt auch als Podcast (via macnews.de). Und auch wenn die Streaming-Version was anderes nahelegt (die funktioniert nämlich offenbar nur mit Windows Media Player): Der Podcast selbst läuft auch mit iPodder, iTunes und Co. Die Soundqualität ist dann auch besser als beim Stream. Und inhaltlich… Naja, der Arnie ist halt ein ganz toller Kerl, der die Welt Kalifornien vor dem sicheren Untergang gerettet hat! Allerdings klingt der Text etwas abgelesen und Schwarzenegger macht fast den Eindruck, als wäre er nicht besonders motiviert bei der Sache. Aber das ist natürlich nur meine Interpretation…

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Paris Hilton und Barroso in einem Boot?

Freitag, 10. Juni 2005 • Rubrik: Kurios, Mediengedöns

Kann es wirklich sein, dass die gesamten Boulevard-Kollegen sich DAS entgehen lassen? Gut, ich bin auch nur drauf gekommen, weil mir jemand die Frage gestellt hat… Aber der Reihe nach: Paris Hiltons Verlobter heißt bekanntlich Paris (nur anders gesprochen, wobei Frau Hilton da keinen Unterschied macht). Er ist Grieche, Sohn stinkreicher Eltern, die ihr Geld als Reeder und Banker verdienen (bzw. der Vater). Und sein Nachname lautet Latsis. Und dann hat da noch EU-Kommissionspräsident Barroso jede Menge Ärger am Hals – wegen einer Einladung auf der Yacht (mit dem schönen Namen Paris!) des griechischen Reeders und Bankiers Spiros… Latsis. Kann das Zufall sein? Nein, ist es nicht. Zufälligerweise passiert aber nicht besonders viel, wenn man diesen Zusammenhang durch die Suchmaschinen jagt (zum Beispiel hier oder hier, auch weitere Kombinationen der Suchbegriffe sind nicht wesentlich erfolgreicher). Im deutschsprachigen Bereich scheint gar nur „Clara aus‘m Loft“ den Zusammenhang bemerkt zu haben, sie geht den Verwandtschaftsverhältnissen aber auch nicht weiter nach und sagt, Spiros Latsis sei der Vater von Paris Latsis und ist sich da mit einem portugiesischen People-Magazin einig, für andere dagegen ist er der Onkel. Wie auch immer die beiden verwandt sein mögen, sie sind es sehr eng. Ich versuche mir da gerade einen kleinen Familienausflug vorzustellen: José Manuel Barroso und Paris Hilton aalen sich auf ein und derselben Yacht in der Sonne, haben sich vielleicht gar gegenseitig eingecremt… Leute, das SCHREIT doch nach einer launigen Riesengeschichte in mindestens einer großen Boulevardzeitung! Wobei man sich das vielleicht besser für’s Sommerloch aufhebt. Aber einfach so darüber hinweg gehen?

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Und nochmal Blogwahlkampf, #3

Mittwoch, 8. Juni 2005 • Rubrik: Netz, Stammtisch

Da lässt man sich erst recht theoretisch aus, wie zum Beispiel Blogs im Wahlkampf funktionieren könnten, und dann so was: Jemand macht vor, wie so was aussehen könnte. Warum kommen solche Geschichten nicht von den betroffenen Parteien? Interessant wäre nun das Ganze zum Beispiel aus dem Blickwinkel genau der Grünen-Mitarbeiter, die im beschriebenen Café gegenüber gerade ihren Cappuccino oder sonst was geschlürft haben, als das Plakat entrollt wurde. Der Leser hätte dann die Chance, solche Wahlkampfaktionen praktisch live mitzuerleben. Worauf es in der Regel bei Wahlkampfreden und anderen Aktion ankommt, ist ja oftmals nicht so sehr die Aussage an sich (die in der Regel zur Genüge bekannt ist) – mindestens ebenso spannend ist das ganze Drumherum. Zum Beispiel, welche Fragen sich der auf verlorenem Posten in der Fußgängerzone kämpfende Straßenwahlkämpfer gefallen lassen muss, ob er seine potenziellen Wähler überzeugen kann, ob es auch am Stand des Gegners vielleicht ähnlich aussieht, kurz: Wie die Stimmung „an der Basis“ (nicht der Parteibasis) so ist und wie die wahlkämpfenden Politiker damit umgehen. Eben das, was abseits der via Tageszeitungen und Nachrichtensendungen geführten Diskussionen und eben dort formulierten Positionen noch passiert. Die Nahaufnahme sozusagen. Nur mal so als eine von vielen möglichen Ideen.

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