Monatsarchiv für April 2005
Radio schauen
Freitag, 29. April 2005 • Rubrik: Krimskrams
Gemeinhin gilt Radio ja eher als akustisches Medium, weniger als optisches. Das soll sich aber bald ändern, schreibt dpa (via Heise), durch „Visual Radio“. Klingt interessant. Ob’s der Knaller wird, muss man sehen – UMTS lässt grüßen. Gegen ein bisschen optische Interaktion mit dem Hörer ist aber nichts einzuwenden. So lange ich im Studio nicht dauern beobachtet werde… Aber das wäre dann ja auch Fernsehen: Frühschichtenfernsehen.
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Das „Unterschichtenfernsehen“ schlägt zurück
Freitag, 29. April 2005 • Rubrik: Krimskrams
Es hätte mich gewundert, wenn man weiter ungestraft über das „Unterschichtenfernsehen“ hätte lästern dürfen. Jetzt ist das vorbei: Laut W&V will ProSiebenSat.1 bei den Werbekunden Werbung in eigener Sache machen und stellt klar: „Unterschichtenfernsehen“ gibt’s nicht. Aha. Das lässt interessante Schlüsse zu, die nicht unbedingt dafür sprechen, dass es eigentlich kein Problem gibt…
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Promi-Blogging
Mittwoch, 27. April 2005 • Rubrik: Krimskrams
…scheint im Trend zu liegen. Aber nicht jeder Promi muss sein eigenes Blog füttern. Über ein interessantes Projekt, bei dem die Prominenten nur mitmachen, nicht komplett selbst machen, berichtet heute Florian Rötzer bei Telepolis. Mal ganz abgesehen davon, dass man seine Ansichten über bloggende Journalisten als bloggender Journalist nicht wirklich gutheißen kann, steckt im vorgestellten Konzept eines magazinartigen Gruppenblogs sicher eine Menge Potenzial – natürlich auch zum Scheitern. Interessant wäre allerdings, ob so ein „Gruppenblog mit Prominenten“ dann noch als solches wahrgenommen wird – oder ob der unbedarfte Leser nicht einfach ein meinungsorientiertes Online-Magazin mit einigen Beiträgen von Promis sieht.
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E-Mails und SMS machen blöd
Samstag, 23. April 2005 • Rubrik: Krimskrams
Gut, dass SMS nicht unbedingt durch intellektuelle Tiefe glänzen, lässt man sich noch eingehen. Dass das auf E-Mails und allgemein auf die immer häufiger auf einen einprasselnden Informationen in jeglicher Form zutreffen soll, mutet doch reichlich seltsam an – schließlich soll Lesen ja auch bilden. Egal, jedenfalls kommen britische Psychologen offenbar zu dem Schluss, dass häufiges Lesen und Schreiben von E-Mails der Intelligenz sehr abträglich sei, berichtet Telepolis. Wobei dieses Studienergebnis – auch das wird in dem Artikel klar – durchaus fragwürdig ist. Besonders hervorzuheben scheint aber der folgende Absatz:
62 Prozent der Befragten erklärten, dass sie Emails und SMS andauernd überprüfen und auch arbeitsbezogene Mitteilungen in ihrer Freizeit und im Urlaub beantworten. Die Hälfte sagte, sie würden eine Email sofort beantworten, ein Fünftel würde dafür auch ein Treffen oder das Essen unterbrechen. Und 90 Prozent sagten, dass Kollegen, die eine SMS oder Email während eines Gesprächs beantworteten, sehr unhöflich seien. Gleichzeitig meinte jedoch ein Drittel, dass man dies dennoch machen könne und dass dies auch ein effizientes Verhalten demonstriere.
Da kann man natürlich nur sagen: Selber schuld! Wer sich zum Sklaven seiner Kommunikationsmittel macht, braucht sich nicht wundern, wenn er genau das wird. Allerdings stellt sich die Frage nach der Henne und dem Ei: Gehen Menschen so ineffektiv mit Informationen um, WEIL es (zumindest in diesem Bereich) an Hirnmasse fehlt oder sorgt dieses Verhalten dafür, dass die Intelligenz nachlässt? Wie dem auch sei, ich werde mal versuchen, ob ich hier demnächst eine Ecke mit ein paar Tipps zum Thema „Effektives Informationsmanagement“ einrichten kann.
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Ich biete ein A
Freitag, 22. April 2005 • Rubrik: Krimskrams
SpOn berichtet, die Bundesagentur für Arbeit sei auf der Suche nach einem neuen Logo. Das bekannte A soll erhalten bleiben, nur frischer werden. Ich hätte da einen Vorschlag:

O.k., das mit dem Zeichnen per Maus übe ich noch ein bisschen…
